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Zodwa Selele

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14.03.2021 - by MusicalSpot.de und Zodwa Selele

MusicalSpot-Profil Nr. 100

5 Fakten über Zodwa Selele

Geburtsdatum/-ort:

3. Januar in Hof/Saale

Stimmlage/-fach:

Sopran - Mezzosopran

Ausbildung:

Bühne: Joop van den Ende Academy, Hamburg (1. Jahrgang); Abschluss: Diplom-Musicaldarstellerin
sonstige Berufsausbildung: Wirtschaftskorrespondentin für Englisch

allererste Bühnenerfahrung:

Meine allererste Bühnenerfahrung habe ich im Kindergartenalter in unserem evangelischen Kinderchor gemacht. Kaum in der ersten Klasse war ich in allen möglichen Schulaufführungen dabei, entweder in den Theateraufführungen oder im Schulchor. Und zuhause habe ich als Kind nie eine Möglichkeit versäumt, vor Gästen zu singen.

erstes Profi-Engagement:

Musical: „High Society“, Tourproduktion des Tourneetheaters Landgraf, 2002-2003
Rolle: Ensemble / Nanny / featured Singer

QuickSpot

Fünf Fragen an Zodwa Selele

Wie entstand der Wunsch, einen Bühnenberuf zu ergreifen?

In unserer Familie haben wir seit ich klein bin viele klassische Filmmusicals mit Fred Astaire, Ginger Rodgers usw. angeschaut. Ich war immer fasziniert vom Tanz, dem Gesang, den tollen Kostümen und dieser wundervollen Art, Geschichten zu erzählen. Mein Wunsch, auf der Bühne zu stehen und mich mit dieser Kunstform auszudrücken, entstand also sehr früh. Meine Mutter ist eine tolle Sängerin und hat als Kind Ballett getanzt, mein Vater hat gesteppt. Es wurde immer viel gemeinsam getanzt und gesungen. Unsere Eltern haben meinen Schwestern und mir viel beigebracht. Viele Jahre lang war es mein Traum(beruf) - ich hätte nie gedacht, dass der Traum jeweils Wirklichkeit werden würde.

Was ist für Sie das Wichtigste an Ihrem Beruf?

Das Gefühl von Freiheit, das ich auf der Bühne verspüre, ist mir sehr wichtig. Für drei Stunden darf ich Geschichten erzählen, Menschen berühren und sie in eine magische Welt entführen, weit weg von Sorgen und Alltag, manchmal auch nachhaltig berühren oder Trost spenden.

Was war Ihr bisher eindrücklichster Bühnenmoment?

Einer meiner eindrücklichsten Momente auf der Bühne war auf jeden Fall mein Final Casting vor Whoopie Goldberg in London im Palladium Theater. Nach fast sechs Monaten Audition für die Rolle von Deloris van Cartier im Musical „Sister Act“ standen wir nur noch zu zweit vor meinem Idol und dem kompletten Casting Team. Ich spüre heute noch diese Hitze, die mir den Nacken hochstieg. Zum Glück war es nach unserem ersten Versuch Whoopie zu nah, also hat sie sich mit dem Team in den Zuschauerraum gesetzt und alles von dort aus nochmal angesehen. Dieser ganze Tag und all meine Emotionen waren so intensiv, dass ich selbst heute immer noch zu Tränen gerührt bin, wenn ich das Video vom Casting sehe. Es fühlt sich an, als wäre es erst gestern passiert und innerhalb von Sekunden durchlebe ich die fünf Jahre „Sister Act“, die Emotionen, Momente und Menschen, die ich in der Zeit erlebt habe. Unvergesslich!

Bis heute tief geprägt hat mich auch eine besondere Zeit ganz zu Beginn meiner künstlerischen Laufbahn. Ich habe an einem Workshop unter Leitung von Anja Launhardt teilgenommen, dort haben Hardy Rudolz und Perrin Manzer Allen mich entdeckt. Perrin Manzer Allen wurde nicht nur mein Mentor und ist bis heute mein Vocal Coach, uns verbindet inzwischen eine wunderbare Freundschaft. In meiner ersten Produktion führte Hartmut H. Forche Regie, Hardy Rudolz war der Choreograph. Wir freuen uns immer, wenn sich unsere Wege wieder kreuzen. Bis heute schätze ich sehr, was ich von diesem Menschen damals mitbekommen habe, bei meinen ersten Schritten auf die Bretter, die mir wohl immer die Welt bedeuten werden.

Was wünschen Sie sich von Ihrem Publikum?

Ich wünsche mir von meinem Publikum immer, dass alle mit offenen Herzen, Augen und Ohren ins Theater kommen und bereit und offen sind, sich mit uns auf eine magische Reise entführen und berühren zu lassen. Selbst wenn es mal es nicht die Wunschbesetzung ist.

Welche beruflichen Aktivitäten gibt es außerhalb der Musicalbühne?

Außerhalb der Bühne durfte ich schon einige Erfahrungen in der Film- und Fernsehbranche machen; dies werde ich auch weiter forcieren. Ab und zu arbeite ich im Synchronbereich. Ich versuche außerdem immer, in den unterschiedlichsten Genres musikalisch flexibel zu bleiben - beispielsweise bei ganz unterschiedlichen Konzerten zu singen - und genieße das sehr. Eine ganz andere Leidenschaft, die ich pflege und von der die wenigsten wissen, ist Wedding Planning und Backen. Ich kreiere gerne einzigartige Momente und individuelle, personalisierte Kuchen (auch auf Bestellung in Berlin). Einige Hochzeiten im Freundeskreis habe ich schon geplant. Ab Sommer 2021 werde ich auch meine Dienste als Traurednerin anbieten.

Inhalte zu Zodwa Selele auf MusicalSpot.de

pfeil rt Zodwa Seleles Auftritte bei virtuellen Events, alle Infos in unserem großen Digital-Guide

pfeil rt Konzert-Rezension „Piano Impact“, Esslingen, März 2019, mit Zodwa Selele als Solistin

pfeil rt Fotogalerie „Piano Impact“-Konzert, Esslingen, März 2019, mit Zodwa Selele als Solistin

pfeil rt Rezension „Ghost“, Linz, Juni 2017, mit Zodwa Selele als Oda Mae Brown

offizielle Internetpräsenzen der Künstlerin:

Webseite: www.zodwa-selele.de

Facebook: Zodwa Selele

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