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Robert Gregor Kühn

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14.09.2018 - by MusicalSpot.de und Robert Gregor Kühn

5 Fakten

Geburtsdatum/-ort:

24. August in Gera

Stimmlage/-fach:

Tenor

Ausbildung:

Bühne: Rollenstudium bei Götz Burger, Vocal Studies bei Johannes Green
sonstige Berufsausbildung: Musikalienhändler

allererste Bühnenerfahrung:

Rezitation eines Streichs aus „Max und Moritz“ beim Kinderfasching in der PGH-Gaststätte Elsterperle.

erstes Profi-Engagement:

zwei szenische Lesungen, Theater Werk München, 2007
Musical: „Nicht von dieser Welt“, Opera Incognita, München, 2016
Rolle: Merkur

QuickSpot

5 Fragen an Robert Gregor Kühn

Wie entstand der Wunsch, einen Bühnenberuf zu ergreifen?

Ich wollte immer schon spielen. Spielen als Weg herauszufinden, wer man selbst ist. Irgendwann sagt man sich dann „hey, das ist das, was ich tatsächlich am allerbesten kann im Leben. Dann mach' das doch professionell.“

Was ist für Sie das Wichtigste an Ihrem Beruf?

Den Leuten im Publikum eine gute Zeit zu schenken. Eine gute Zeit bedeutet aber auch, vielleicht eine Irritation oder ein Verwundern auszulösen und besonders wichtig: ein Lachen.

Was war Ihr bisher eindrücklichster Bühnenmoment?

Das ist sehr schwer zu sagen. Wenn man es ehrlich meint auf der Bühne, dann sind die leisen wie auch die lauten Töne (sowohl was die Atmosphäre also auch was die Phonzahl betrifft) entscheidend. Was ich wohl nie vergessen werde, ist ein total lustiger Moment: Ich habe ein Solotheaterstück von Bodo Kirchhoff mit dem Titel „Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf“ in meinem Repertoire. Ein Alleinunterhalter kündigt darin eine wunderbare Striptease-Tänzerin an. Er beschreibt alles in blumigen Worten und macht das Publikum richtig heiß auf den Auftritt. Eine Tänzerin erscheint aber gar nicht, denn eigentlich geht es nur um seine psychischen Probleme. Am Schluss dieses 90-Minuten-Monologs weiß er sich nicht mehr zu helfen und legt deshalb selbst einen Striptease aufs Parkett. Diesen Monolog habe ich unter anderem in meiner Heimatstadt gespielt. Im Publikum waren viele ehemalige Mitschüler und besonders Mitschülerinnen aus unserer Schulklasse von vor 20 Jahren. Ich mach‘ also die Hose auf, ziehe die runter und in dem Moment ruft eine dieser ehemaligen Schulkameradinnen laut „oh Gott“. Natürlich musste ich in der Rolle bleiben und konnte nicht einfach loslachen. Aber hinterher haben wir uns alle köstlich amüsiert.

Was wünschen Sie sich von Ihrem Publikum?

Das Wichtigste: Offenheit! Das ist ja das Schöne, das Wunderbare am Theater: In eine Situation gebracht zu werden, in der man mit Gefühlen konfrontiert wird, die man sonst, im Alltag, in einer gut abgeschlossenen Kiste aufbewahrt. Das ist fast wie eine Psychotherapie. Aber man kann die Eintrittskarten leider nicht bei der Krankenkasse abrechnen ;)

Welche beruflichen Aktivitäten gibt es außerhalb der Musicalbühne?

Ab und zu arbeite ich in meinem erlernten Beruf als Musikalienhändler in einem Laden für Musiknoten in München, außerdem als Stimmbildner an einer privaten Musikschule in Ingolstadt. Künstlerisch habe ich mehrere Formate im Katalog: ein abendfüllendes Solo-Stück aus der Feder von Bodo Kirchhoff, eine Art Salon-Programm, in dem ich Joachim Ringelnatz spiele. Mit meinem Stiefvater, dem Cellisten Matthias von Hintzenstern, trete ich mit dem Duo-Programm „Saitensprünge – Seitensprünge“ auf. Genauso gerne spiele ich aber auch vor der Kamera in kleinen Filmprojekten.

Inhalte zu Robert Gregor Kühn auf MusicalSpot.de

pfeil rt Fotogalerie „Ludwig²“, Mai 2018, mit Robert Gregor Kühn im Ensemble, Akt 1
pfeil rt Fotogalerie „Ludwig²“, Mai 2018, mit Robert Gregor Kühn im Ensemble, Akt 2

offizielle Internetpräsenzen des Künstlers

Webseite: www.robertgregorkuehn.com
Facebook: Robert Gregor Kühn

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