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Misha Kovar

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30.11.2019 - by MusicalSpot.de und Misha Kovar

5 Fakten über Misha Kovar

Geburtsdatum/-ort:

6. März in Opava, Tschechien

Stimmlage/-fach:

Sopran/Koloratursopran

Ausbildung Bühne:

Konservatorium der Stadt Wien, Diplomabschluss in Tanz, Gesang und Schauspiel

allererste Bühnenerfahrung:

Meine allererste Bühnenerfahrung war schon im Kindergarten, als Rotkäppchen. Dann kamen viele Soloparts im Kirchenchor und im Schulchor. Später im Gymnasium spielte ich im Stück „An allem ist die Katze schuld“ die Prinzessin. Auch bei einer Aufführung des Kirchenchores sang ich Audrey in „Little Shop of Horrors“, da war auch ein Radiosender da.

erstes Profi-Engagement:

Musical: „Tanz der Vampire“, Raimund Theater, Wien, 1998
Rolle: Sarah

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Fünf Fragen an Misha Kovar

Wie entstand der Wunsch, einen Bühnenberuf zu ergreifen?

Ich habe immer schon gesungen, vor allem in der Badewanne, da war der Hall so gut :) Ich bin in der Tschechischen Republik geboren. Mein Vater wollte für seine Familie eine gute Zukunft und beschloss, nach Österreich zu immigrieren. Das war nicht einfach. Es ist ihm gelungen, aber es war mit vielen Entbehrungen verbunden. Er packte seine Frau und seine Kinder ins Auto und wagte die Flucht. Zurück blieb alles, was nicht in zwei Koffer passte. Es sollte ja aussehen wie ein gerade bewilligter Urlaub. Der Rest ist Geschichte. Eine harte Zeit, ein neues Leben in einem fremden Land. Ganz von vorne anfangen... Für mich bedeutete das keine Freunde, kein Spielzeug, keine Großeltern, viel Ablehnung von außen und gleichzeitig große Erwartungen der Familie. Das, was immer da war, war mein Gesang. Mein bester Freund. Meine große Liebe. Musik! Sie hat mich nicht verraten, sie hat mich nicht ausgelacht, mir nicht gesagt, dass ich minderwertig bin. Musik war meine Flucht in eine schöne Welt. Musik heilt. Mich hat sie durch eine schwere Zeit getragen. Ich war Musik! Als mich meine damals beste Freundin am Konservatorium der Stadt Wien angemeldet hat, war es geschehen. Ich stellte mich der Herausforderung und bekam den Studienplatz.

Was ist für Sie das Wichtigste an Ihrem Beruf?

Ich stehe auf der Bühne, um Menschen zu berühren. Ich möchte sie in die Welt der Träume entführen, ihr Herz öffnen und vielleicht den einen oder anderen aus seiner schweren Zeit holen, ihn aufbauen und ein Stück weit heilen.

Was war Ihr bisher eindrücklichster Bühnenmoment?

Ich hatte die große Ehre, von Brian May (Anm. der Redaktion: Gitarrist der Rockband Queen) persönlich für eine der Hauptrollen in der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicals „We Will Rock You“ gecastet zu werden. Damals, 2004, war ich noch unter meinem Geburtsnamen Michaela Kovarikova bekannt. Die Zusammenarbeit mit Brian war sowieso schon unglaublich - und daraus ergab sich auch der bisher größte Moment meines Lebens. 2005 waren Queen and Paul Rodgers auf Tour und gaben ein Konzert im Kölner RheinEnergieStadion. Die gesamte Cast von „We Will Rock You“ war eingeladen, mit Queen aufzutreten. Dieser Moment im Stadion, diese Menschenmasse. Diese Liebe, die vom Publikum zu spüren war... Es war unglaublich! Nicht nur, dass wir mit Brian May und Roger Taylor - absoluten Weltstars - auf der Bühne standen, das Publikum hat uns gefeiert, als wären wir ein Teil der Band. Das war umwerfend. Ich fühlte mich wie in Watte gepackt. Man konnte die positive Stimmung und Energie förmlich spüren. Es war überwältigend. Unvergesslich!

Was wünschen Sie sich von Ihrem Publikum?

Nichts - außer vielleicht, dass es zuhört.

Welche beruflichen Aktivitäten gibt es außerhalb der Musicalbühne?

Mein persönlicher Luxus ist es, in vielen verschiedenen Genres tätig zu sein. Ich bin selbstständig und werde mit meinen Soloprogrammen gebucht, zu denen u.a. auch ein Operettenabend gehört. Ich liebe die Vielseitigkeit und mag es, immer wieder andere Musikstile zu singen. Im Bereich Pop/Schlager haben es meine Singles „Kann das Liebe sein“, „Hey, hey, Süßer“ und „Abschiedsküsse schmecken bitter“ auf gute Plätze geschafft, auch unter die Top Ten bekannter Download-Charts. „Kann das Liebe sein“ ist sogar auf einigen CD-Samplern dabei. Ein Riesenerfolg war auch meine Dance-Single „Cry“ mit dem DJ Duo Dirty Impact, die es auf Platz 1 der österreichischen DJ Charts schaffte. Neben den Bühnenauftritten arbeite ich auch als Studiosängerin und singe oft Werbung für TV- und Radiospots ein. Songwriting ist ebenfalls eine Passion von mir. Es wurden schon einige Titel veröffentlicht.

offizielle Internetpräsenzen der Künstlerin:

Webseite: www.misha-kovar.com
Facebook: Misha Kovar

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