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Musikalisches Osternest:
Konzert-Rezension „Ostergala“ in Esslingen

07.04.2018 - Das war ein besonders schönes Konzert, so lautete der einhellige Tenor im ausverkauften Saal des Waldheims Esslingen-Zollberg nach der Ostergala 2018. Auf der Bühne: Nicht etwa die bekannten Größen der Musicalbranche, sondern (noch) eher unbekannte Künstler. Chris Green, Tanja Versal, Mario Ruschel und ihre Gäste überzeugen mit einem anspruchsvollen Programm von Webber bis Walt Disney.

chris green ostergala esslingen 2018 03

Sage und schreibe 31 Titel umfasst das gut zweieinhalbstündige Konzert. Der musikalische Bogen reicht von Musicalklassikern wie „Phantom der Oper“ über aktuelle Stücke wie „Ghost“ bis hin zu Evergreens und Filmmelodien. Der Ton ist dank Achim Bosch hervorragend, der Ablauf gut strukturiert: Dem fröhlichen Disney-Block folgen melancholische Melodien aus „Les Misérables“ und „Ludwig²“. Die Vampire holen das Publikum aus der Pause und am Schluss wird getanzt.

Am besten können dies Sophie und Julia Böhmländer, die bei „Goldfinger“ für die bond-übliche Damenbegleitung sorgen und später als rot bestrumpfte Vampire durch die Nacht wirbeln. Die Schwestern tanzen seit frühester Kindheit zusammen, entsprechend gut aufeinander abgestimmt sind ihre Bewegungen, die hohen Sprünge und schnellen Pirouetten. Die beengten Platzverhältnisse bremsen die schwungvollen jungen Damen leider ein wenig aus, man merkt aber deutlich, dass Julia und Sophie ihre Bewegungen noch intensiver austanzen können. Gelegenheit dazu haben die beiden ab Mai 2018, denn die Schülerinnen werden im Ensemble des Musicals „Ludwig²“ auf der Bühne des Füssener Festspielhauses stehen.

chris green ostergala esslingen 2018 10Mit Füssen sind alle Solisten eng verbunden. Auch Mario Ruschel sammelte in seiner Heimatstadt die ersten Gesangserfahrungen. Beruflich wird er sich der technischen Seite der Musik widmen - Ruschel studiert Musikproduktion - aber auch auf der Bühne fühlt sich der Bariton wohl. Vor allem in den mittleren Lagen gefällt er mit angenehmer Stimmfarbe. „Evermore“ interpretiert er mit viel Gefühl, harmonisch klingt es mit Tanja Versal bei „Du bist meine Welt“.

Ebenso wie ihr Kollege entschied sich auch Tanja Versal nicht in erster Linie für den Bühnenberuf, ist aber ihrer Liebe zur Musik treu geblieben und singt regelmäßig bei Konzerten und in Musicals. Demnächst ist sie bei „Ludwig²“ und auch wieder in „Der Schwanenprinz“ dabei, der Produktion ihrer Gesangslehrer Janet Chvatal und Marc Gremm. Tanja Versal fühlt sich mit großer Hingabe in ihre Bühnencharaktere ein. In purer Verzweiflung drückt sie ein Kissen an sich, als sie im Solo aus dem Musical „Ghost“ um ihren geliebten Sam trauert. Ihr eisiger Blick bei „Lass jetzt los“ wird jeder Eiskönigin gerecht und mit ihrer Darbietung der euphorischen Selbsterkenntnis „Das bin ich“ der Päpstin Johanna steht die Sopranistin kaum hinter den Leistungen bekannter Musicaldarstellerinnen zurück. Sie singt mit klangschöner Stimme und guter Phrasierung.

Eine Terzett-Version gibt es von „Come What May“. Die Stimmen von Chris Green, Tanja Versal und Mario Ruschel fügen sich harmonisch zu einer wohlklingenden Einheit und setzen so neben den solistischen Glanzlichtern auch ein gemeinsames Highlight.

Die Moderation übernehmen die Vier abwechselnd. Während anfangs noch Nervosität durchklingt, werden alle im Lauf des Abends zunehmend lockerer. Dass die Texte ab und an ein wenig in der Luft hängen bleiben, tut der rundum angenehmen Atmosphäre keinen Abbruch, im Gegenteil. Es wirkt ausgesprochen charmant, wenn Chris Green nach seinem wackligen Starlight-Experiment ein erleichtertes „Das mache ich nie wieder!“ seufzt. Wobei er damit nur die Rollschuhe meint, nicht etwa das Singen. Denn das beherrscht der Engländer aufs Allerfeinste.

chris green ostergala esslingen 2018 53Ob Alfred, Seymour oder Marius: Chris Greens gesangliche Leistung ist ohne jeden Fehl und Tadel. Sein klarer Tenor bleibt bis in die hohen Töne sauber geführt, mit fulminanten Schlusstönen beweist er Stimmvolumen und nicht zuletzt ist die Textverständlichkeit durch seine präzise Artikulation sowohl in seiner Muttersprache als auch bei den deutsch gesungenen Titeln einwandfrei. Bei „Footloose“ tanzt Green von links nach rechts, bevor er zusammen mit Julia Böhmländer den Mambo aufs Parkett legt. Dass er auch mit Leidenschaft jeden Song schauspielerisch untermalt, zeigen die unschuldig aufgerissenen Augen hinter der großen Hornbrille oder die energischen Gesten, mit denen er sich Mut zuspricht, um Sarah aus den Fängen des Vampirgrafen zu befreien. Das ist bei Chris Greens tatsächlicher Herzensdame glücklicherweise nicht nötig, steht sie doch wohlbehalten direkt neben ihm.

Green singt im Duett mit Sarah Hummel eine berührende Version von „Mein Herz ruft nach dir“, später gibt die junge Sopranistin eine ausgesprochen bezaubernde Glinda. Sarah Hummels Stimme klingt anmutig, mit Leichtigkeit geht es bis in die obersten Tonlagen, ohne jemals zu überdrehen. Sarah Hummel strebt ein Gesangsstudium mit Schwerpunkt Klassik an – für ihre Stimme und ihre zarte, zurückhaltende Ausstrahlung erscheint dies geradezu ideal. Bleibt zu hoffen, dass sie dem Musicalgenre nicht ganz verloren geht. Christine im „Phantom der Oper“ ist beispielsweise eine Rolle, in der man sich Sarah Hummel sehr gut vorstellen kann. Bei der Ostergala übernimmt Chris Green für einen Titel diesen Part und singt ein inbrünstiges „Wishing You Were Somehow Here Again“.

Mit viel Geschick und Liebe zum Detail werden alle Songs durch passende Bühnenoutfits und kleine Requisiten in Szene gesetzt. Die Herren wechseln von Glitzerjackett zum schwarzen Anzug, die Damen in rasender Geschwindigkeit zwischen eleganten Abendkleidern, Sisi-Roben und Jeans. Dass dies alles optimal zur Geltung kommt, ist dem hervorragenden, hochprofessionellen Lichtdesign zu verdanken. Grüne Strahlen für „Wicked“, blau-weiß-rot beim Pariser Studentenaufstand des Jahres 1832, kühles Blau im Reich der Eiskönigin und dramatische Spots für Bond: Leopold Strobl setzt alles ins richtige Licht.

Im richtigen Licht – dem Rampenlicht – stehen auf jeden Fall die Solisten dieses Konzerts. Auch wenn sie (noch) eher unbekannt sind.

Text: Sylke Wohlschiess

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Schauen Sie sich unbedingt die wunderschönen Fotos in unserer Bild-Text-Galerie an. Demnächst hier! Außerdem gibt es das Darstellerprofil von Chris Green. Die Setlist mit Infos zu den Songs erstellen wir mit viel Zeitaufwand in unserer Freizeit, ebenso wie alle anderen Inhalte. Belohnen Sie uns mit einem "like" für unsere FB-Seite? Wir sagen danke.

Setlist

Titel Interpret/-en Mehr Informationen rund um den Titel
1. Teil    
Love Changes Everything

Tanja Versal Mario Ruschel Chris Green

Musical "Aspects of Love"
"Love Changes Everything" (dt.: "Schau, was Liebe ändern kann") ist der Opener des hierzulande kaum gespielten Webber-Musicals "Aspects of Love". Alex hat sich in die erfolglose Schauspielerin Rose verliebt. Er besingt die tiefgreifenden Veränderungen, die die Liebe mit sich bringt – egal, ob glücklich oder unglücklich, "nichts ist wie es vor dir war".

Goldfinger

Chris Green

Im dritten James Bond Film "Goldfinger" spielt Sean Connery den Agenten mit der Lizenz zum Töten. Bonds Gegner ist Auric Goldfinger, ein internationaler Goldschmuggler, der die US-Goldreserven in Fort Knox radioaktiv verseuchen will, um seinen eigenen Bestand im Wert zu steigern. Mit einer List gelingt es Bond, dies zu verhindern. Für seine Verdienste soll er im Weißen Haus geehrt werden. Auf dem Flug dorthin taucht plötzlich Goldfinger auf, der dem Kampfgetümmel entkommen war. Es kommt zum nervenaufreibenden Zweikampf über den Wolken. Shirley Bassey interpretierte die Originalversion des Titelsongs, die als erste Bond-Nummer die Top Ten der US-Charts erreichte. Die Musik komponierte John Barry, der Text stammt von Leslie Bricusse und Anthony Newly.
Du Tanja Versal Musical "Ghost - Nachricht von Sam" - Rezension Frankfurt, 2015 - Rezension Linz, 2017
Molly droht am Tod ihrer großen Liebe Sam zu zerbrechen. In dieser ergreifenden Ballade bricht sich ihre abgrundtiefe Verzweiflung Bahn. Weder kommt Molly mit dem Alltag klar, noch sieht sie irgendeine Hoffnung für die Zukunft. "Du nahmst den Tag mit dir" singt sie weinend.
Ich war noch niemals in New York Mario Ruschel Musical "Ich war noch niemals in New York"
Die erfolgreiche Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg steht im Zentrum der Liebesgeschichte, die rund um die Hits von Udo Jürgens gestrickt wurde. Ihre Mutter, Maria Wartberg, bricht heimlich mit ihrem Verlobten Otto Staudach zu einer Schiffsreise nach New York auf, um ihn dort zu heiraten. Bei der Suche nach ihrer Mutter trifft Lisa auf Axel Staudach, Ottos Sohn, der von den Plänen seines Vaters ebenfalls nicht begeistert ist. Nach vielen Irrungen und Wirrungen treffen alle auf dem Schiff zusammen. Lisa hat sich zwar in Axel verliebt, will aber dennoch abreisen. Dann erhält sie die Nachricht, dass sie einen Fernsehpreis gewonnen hat. Ihre Mutter weigert sich, Lisa zu begleiten, war sie doch 'noch niemals in New York'. Das Stück ist auch in der Ouvertüre des 1. Aktes und im Medley für den Schlussapplaus zu hören, wird jedoch im gesamten Musical nie ganz gesungen.
Come What May Tanja Versal Mario Ruschel Chris Green Musicalfilm: "Moulin Rouge"
"Moulin Rouge", das Musical-Filmdrama von Baz Luhrmann aus dem Jahr 2001, ist ein Leinwandspektakel der besonderen Art. Paris, 1899: Santine, Star des Moulin Rouge, trifft auf Christian, einen englischen Schriftsteller, der vom reichlich schrägen Theaterensemble sofort als Autor aufgenommen wird. Santine und Christian verlieben sich, müssen dies jedoch vor dem Duke geheim halten, weil dieser selbst ein Auge auf Santine geworfen hat und deshalb das Stück finanziert. Christian fügt "Come what may" als heimliche Liebeserklärung an Santine in das Theaterstück ein. Immer, wenn sie dieses Lied hört, soll sie ab sofort an ihn denken. Als die beiden Liebenden verraten werden, will der Duke Christian aus Eifersucht ermorden lassen. Theaterdirektor Zidler erfährt davon und offenbart Santine, dass sie unheilbar krank sei, aber Christians Leben mit ihrer Abweisung retten könne. Santine folgt seiner Bitte. Christian jedoch kehrt ins Moulin Rouge zurück, landet während der Premiere mitten auf der Bühne und die Liebe zwischen ihm und Santine wird deutlich. Christian entgeht dem Mordanschlag, muss aber wenig später das Sterben seiner geliebten Santine miterleben.
Stolz auf deinen Sohn Mario Ruschel Musical "Aladdin"
Aladdin erkennt, dass er bisher sein Leben ohne tieferen Sinn verplempert hat und schwört seiner Mutter, dass sie irgendwann stolz auf ihn sein kann.
A Whole New World Tanja Versal Mario Ruschel Musical "Aladdin"
Aladdin ist in Prinzessin Jasmin verliebt, er lädt sie zu einem Flug auf seinem magischen Teppich ein.
Draußen Chris Green Musical Disneys "Der Glöckner von Notre Dame"
Quasimodo lebt von der Außenwelt abgeschieden in der Kathedrale Notre Dame de Paris. Durch ein Guckfenster kann hier heimlich das bunte Treiben der Menschen auf der Straße verfolgen. Er wünscht sich nichts mehr, als so wie sie ein normales Leben zu führen und dabei zu sein.
Lass jetzt los Tanja Versal 2013 kam der Disney-Zeichentrickfilm "Die Eiskönigin – Völlig unverfroren" (engl. Original: "Frozen") in die Kinos. Prinzessin Elsa besitzt magische Kräfte, mit denen sie alles in ihrer Umgebung zu Eis erstarren lassen kann. Sie ist aber nicht in der Lage, diese Magie zu kontrollieren und löst unabsichtlich eine Katastrophe aus. Mit "Lass‘ jetzt los" (engl. Original: "Let It Go") akzeptiert sie ihre Fähigkeiten und wählt ein Leben in einem von ihr erschaffenen Eispalast, frei von Verpflichtungen – aber in ewiger Einsamkeit.
Mein Herz ruft nach dir Sarah Hummel Chris Green Tanja Versal Musical "Les Misérables"
Eponie hat Marius zu Cosettes Haus geführt. Er gesteht Cosette seine Liebe und ist überglücklich, dass seine Gefühle von ihr erwidert werden. Eponine verharrt einsam im Abseits. Sie weiß, dass sie Marius niemals für sich gewinnen kann.
Dunkles Schweigen an den Tischen Mario Ruschel Musical "Les Misérables"
Dank Jean Valjean hat Marius den Kampf auf den Barrikaden als einziger überlebt. Er geht zurück ins halb zerstörte ABC-Café, wo er und seine Freunde einst den Aufstand planten und voller Euphorie von einer glanzvollen Zukunft mit gleichen Rechten für alle Menschen träumten. Er fühlt sich schuldig, weil er gerettet wurde, aber alle anderen für ihre Überzeugung gestorben sind.
Du bist meine Welt Tanja Versal Mario Ruschel Musical "Rudolf - Affaire Mayerling"
Kronprinz Rudolf und seine Geliebte Mary Vetersa schwören sich Treue bis in den Tod. Sie nehmen das Versprechen wörtlich: Angesichts ihrer hoffnungslosen Lage sehen sie keinen Ausweg mehr. Sie begehen gemeinsam Selbstmord auf Schloss Mayerling.
Das bin ich Tanja Versal Musical "Die Päpstin"
Johanna, die als Johannes Anglicus in Rom lebt, wird nach dem Willen des Volkes zum Papst gewählt. Sie ignoriert die Gefahr, in die sie sich begibt und ist überzeugt, nun ihre wahre Bestimmung gefunden zu haben.
Schloss der Zukunft Tanja Versal Mario Ruschel Chris Green Sarah Hummel Musical: "Ludwig²"
Die Vertrauten und das Volk König Ludwigs schwören ihm ewige Treue über den Tod hinaus. In seinem Namen und mit seiner Führung werden sie seine Träume verwirklichen. Er wird niemals tot sein, sondern auf ewig in den Herzen der Menschen weiterleben.
2. Teil    
Für Sarah Chris Green Musical: "Tanz der Vampire"
Alfred ist mit dem Professor im Schloss des Grafen Krolock. Während Professor Abronsius in Begeisterungsstüme angesichts der Bibliothek ausbricht, fürchtet sich Alfred in dem unheimlichen Vampirschloss. Nur seine Liebe zu Sarah gibt ihm Kraft und Mut. Für sie will er stark sein, sie will er befreien.
Rote Stiefel / Stärker als wir sind / Das  Gebet Tanja Versal Mario Ruschel Chris Green Musical: "Tanz der Vampire"
Verlockend sind die roten Stiefel – Sarah zieht sie an und macht sich auf ins Schloss des Grafen von Krolock. Ursprünglich war der Titel eine reine Tanzszene, aber später kamen mit "Stärker als wir sind/Das Gebet" gesungene Passagen für die gesamte Cast hinzu, die den Zwiespalt zwischen dem Drang nach (verbotenen) Abenteuern und der Vernunft zum Ausdruck bringen.
All I Ask Of You Tanja Versal Chris Green Musical: "Phantom der Oper"
Tumult während der Aufführung von 'Il Muto', die Stimme der Operndiva versagt. Als angekündigt wird, dass Christine einspringt, fällt plötzlich der Schnürmeister tot zu Boden. In Panik flieht Christine auf das Dach des Opernhauses. Raoul folgt ihr und versichert sie seiner Liebe, Fürsorge und Hilfe. Doch das Phantom hört mit... und schwört Rache.
Wishing You Were Somehow Here Again Chris Green Musical: "Phantom der Oper"
Das Phantom fordert, dass Christine in seiner Oper die Hauptrolle spielen soll. Die Direktoren wollen das Phantom endlich unschädlich machen. Sie gehen davon aus, dass es anwesend sein wird, wenn Christine singt. Die Proben enden in heillosem Durcheinander. Christine flieht auf den Friedhof, an das Grab ihres Vaters. Sie sucht dort Trost und Hilfe.
Evermore Mario Ruschel Musicalfilm: "Die Schöne und das Biest"
"Evermore" (dt. Titel: "Ich warte hier auf dich"“) wurde für die Realverfilmung aus dem Jahr 2017 von Alan Menken (Musik) und Tim Rice (Text) neu geschrieben. Der Song wird vom Biest gesungen, nachdem er Belle aus seiner Gefangenschaft entlässt und fürchtet, sie nie mehr wiederzusehen.
New York, New York

Mario Ruschel Chris Green

"New York, New York" sang Frank Sinatra, der wohl bekannteste Interpret dieser Komposition von John Kander (Musik) und Fred Ebb (Text), auf jedem seiner Konzerte. Geschrieben wurde der Titel für den von Martin Scorsese inszenierten US-Musikfilm aus dem Jahr 1977, der als Hommage an das traditionelle Broadway-Showbizz gilt. Schauplatz ist – natürlich – New York. Musiker Jimmy Doyle (Robert de Niro) und Sängerin Francine Evans (Liza Minnelli) werden ein Paar und spielen gemeinsam in einer Band. Doch bald stellt sich heraus, dass ihrer beider Karrierevorstellungen sich unterscheiden. Der beruflichen Trennung folgt das Ende der Liebesbeziehung. Francine avanciert zum Hollywoodstar, Jimmy führt erfolgreich einen Nachtclub. Sie verabreden sich nach Jahren zu einem letzten Rendezvous.
Du allein Tanja Versal Chris Green Musical: "Starlight Express"
Pearl und Rusty sind verliebt. Mit "Du allein" versichern sie sich gegenseitig ihrer Gefühle und glauben, dass sie gemeinsam alles schaffen können. Diese wunderschöne Ballade wurde 2002 aus dem Musical gestrichen und durch "Allein im Licht der Sterne" ersetzt, das 2013 zugunsten von "Nur mit ihm" ebenfalls wieder entfiel. Generell gab es in diesem Musical von Andrew Lloyd Webber (Musik) und Richard Stilgoe (Libretto) über die Jahre immer wieder Änderungen.
Heißgeliebt Sarah Hummel Musical: "Wicked"
Glinda möchte Elphaba zu mehr Anerkennung verhelfen. Alles, was sie braucht, ist ein ansprechenderes Äußeres. Das, so ist sie überzeugt, würde aus der Außenseiterin eine ebenso beliebte Hexe machen, wie sie selbst es ist. Eine Verschönerungsaktion muss her. Elphaba ist weniger begeistert als Glinda, die Elphaba als ihr neues "Projekt" betrachtet.
Frei und schwerelos Tanja Versal Musical: "Wicked"
Glinda versucht, sie zu einer Entschuldigung zu überreden, aber Elphaba kann nicht gegen ihre Überzeugungen handeln und will ihre Fähigkeiten nutzen, um den Zauberer zu bekämpfen und den TIEREN zu helfen. Sie bittet Glinda, mit ihr zu kommen, aber die kann ihren Wunsch nach Beliebtheit nicht aufgeben und so trennen sich die Wege der beiden Freundinnen („Defying Gravity“, dt. „Frei und schwerelos“).
So möcht' ich sein Mario Ruschel Musical: "Shrek"
Der grüne Oger Shrek ist unglücklich und träumt davon, aus seinem Oger-Dasein zu entfliehen und ein großer, bewunderter Held zu sein. Aber für ihn ist das unmöglich.
Jetzt hast du Seymour Tanja Versal Chris Green Musical: "Der kleine Horrorladen"
Audrey hatte bisher wenig Glück mit Männern. Beim schüchternen, unbeholfenen Seymour findet sie endlich Geborgenheit. Aber der junge Mann hat ein Geheimnis, das ihm langsam über den Kopf wächst.

Everybody Needs Somebody to Love

Mario Ruschel Chris Green Ursprünglich stammt “Everybody Needs Somebody To Love” aus dem Jahr 1964, aber bekannt wurde der von Bert Berns, Solomon Burke und Jerry Wexler geschriebene Song vor allem durch den Film “The Blues Brothers”. John Belushi und Dan Aykroyd, die Köpfe der Blues Brothers Band, fanden so großen Gefallen an dem Showkonzept, das sie für die NBC-TV-Show „Saturday Night Live“ entwickelt hatten, dass es 1980 sogar einen Kinofilm gab. John Landis führte Regie in dieser Gaunerkomödie, in der zahlreiche bekannte Künstler in Gastauftritten zu sehen sind.
My Heart Will Go On Tanja Versal Das wohl berühmteste Passagierschiff der Welt: die Titanic. 1912 wurde es auf der Jungfernfahrt von Southampton nach New York von einem Eisberg gerammt und sank. Vor diesem historischen Hintergrund spielt die fiktive Liebesgeschichte zwischen Rose, dem jungen Mädchen aus besseren Kreisen, und dem mittellosen Jack Dawson. Allen Klassenunterschieden zum Trotz wollen Rose und Jack zu ihrer Liebe stehen, doch Jack stirbt in den eisigen Wassern des Atlantiks. Das US-Drama "Titanic" aus dem Jahre 1997 zählt mit elf Oscars, u.a. bester Film, beste Regie und beste Musik, zu den erfolgreichsten Werken der Filmgeschichte. Céline Dion sang den ebenfalls oscarprämierten Song "My Heart Will Go On", wohl eines der ergreifendsten Liebeslieder aller Zeiten. Insgesamt gab es für "Titanic" mehr als 90 Auszeichnungen und Preise von Institutionen auf der ganzen Welt.
Footloose Chris Green Musical: "Footloose"
Das Musical „Footloose“ basiert auf dem gleichnamigen Tanzfilm aus dem Jahr 1984. Den tanzbegeisterten Ren MacCormack verschlägt es in die Kleinstadt Bomont. Dort hat der Dorfpfarrer nach dem Unfalltod seines Sohnes Rockmusik und Tanzvergnügen verboten, denn er ist der Ansicht, dass diese schuld an dem Unglück waren. Der Song "Footloose" eröffnet das Musical – und schließt es, nachdem sich Ren und die Tochter des Pfarrers ineinander verliebt haben und das Tanzverbot nach langem Hin und Her letztlich doch aufgehoben wird.
Time Of My Life Tanja Versal Mario Ruschel Musical: "Dirty Dancing"
Tanzlehrer Johnny lässt sich vom Verbot des Ferienclubinhabers nicht davon abhalten, den letzten Tanz der Saison mit Frances alias Baby zu tanzen. Dem Happy-End auf der Tanzfläche steht nichts mehr im Wege.
You Raise Me Up Tanja Versal Mario Ruschel Chris Green Der Norweger Rolf Lovland komponierte "You raise me up" für sein Duo "Secret Garden". Das Lied wurde inzwischen weit über 100 Mal gecovert, u.a. von Westlife, Il Divo und Josh Groban. Auf der U.K.-Version von David Garretts Crossover-Album "Virtuoso" befindet sich eine Instrumentalversion, als solche war das Stück ursprünglich auch angelegt. Erst nach der Lektüre von Grahams Romanen "The Whitest Flower" and "The Element of Fire" bat Lovland ihn, einen Text zum Lied zu verfassen.
Zugabe    
The Prayer Tanja Versal Mario Ruschel Chris Green Sarah Hummel "The Prayer" ist ein von David Foster, Carole Bayer Sager, Alberto Testa und Tony Renis für den Zeichentrickfilm „Das magische Schwert – Die Legende von Camelot“ komponierter Song, der in der Duettversion von Céline Dion und Andrea Bocelli am bekanntesten ist und bei den Golden Globe Awards 1999 in der Kategorie Bester Filmsong gewann. Ursprünglich wurde „The Prayer“ als englische bzw. italienische Solonummer aufgenommen. Der Text ist die Bitte an Gott um ein friedliches Miteinander und um Hilfe in Zeiten der Not.
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